Pfotenweb-Redaktion · · 5 Min. Lesezeit
Vereinswebsite umziehen: Inhalte, Bilder und Links sicher mitnehmen
Planen Sie den Website-Umzug mit Inhaltsinventar, Bildprüfung und Weiterleitungen. So grenzen Sie den Pfotenweb-Import von Domain und Design ab.

Zuerst den Bestand aufnehmen
Der Umzug einer Vereinswebsite beginnt mit einer Liste, nicht mit dem Abschalten des alten Systems. Welche Tierprofile sind aktuell? Welche Meldungen sollen erhalten bleiben? Welche Adressen stehen auf Flyern oder werden von Partnervereinen verlinkt? Halten Sie fest, was weiter gebraucht wird und was vor der Übernahme überarbeitet werden muss.
Erstellen Sie eine Sicherung nach dem Verfahren Ihres bisherigen Anbieters und prüfen Sie, ob sie lesbar ist. Ein Export ist erst hilfreich, wenn jemand weiß, welche Inhalte und Bilder darin enthalten sind. Bewahren Sie vertrauliche Exporte geschützt auf; legen Sie keine Zugangsdaten in die Arbeitsliste.
- Inhaltstitel und bisherige öffentliche Adresse.
- Inhaltsart: Tier, Neuigkeit, Vereinstext oder Sonderseite.
- Entscheidung: übernehmen, überarbeiten oder bewusst auslassen.
- Zukünftige Zieladresse und zuständige Person.
- Bildoriginale, Nutzungsberechtigung und aktueller Vermittlungsstatus.
Was Pfotenweb aus CSV und WordPress übernehmen kann
Verantwortliche können in Pfotenweb unter „Inhalte übernehmen“ eine CSV-Datei oder einen WordPress-XML-Export vorbereiten. Der Assistent steht in Gratis und Pro zur Verfügung. Sie ordnen Tiere, Neuigkeiten sowie passende Vereins- und Startseitentexte zu, prüfen Bilder und bestätigen die Vorschau ausdrücklich.
Pro Lauf gelten bis zu 10 MB Quelldatei und 1.000 Inhalte, jeweils innerhalb Ihrer Tier- und Speichergrenzen. Öffentlich erreichbare Bilder werden geprüft; fehlende Bilder können Sie ersetzen oder abwählen. Bilder an Neuigkeiten benötigen Pro. Bestehende Tiere und Neuigkeiten bleiben unverändert.
Der Import kopiert kein WordPress-Theme. Videos, Domainumzug und Designnachbau sind nicht enthalten. Formatierungen werden vereinfacht; prüfen Sie insbesondere Listen, Shortcodes und eingebettete Inhalte. Neuigkeiten werden zunächst als Entwürfe angelegt. Übernommene Tiere können nach Ihrer Bestätigung auf einer bereits aktiven Vereinsseite sichtbar sein – verwenden Sie deshalb keine ungeprüften Testdaten.
Was Sie am Ziel dieses Umzugs erwartet, beschreibt die Übersicht zur Vereinswebsite mit Pfotenweb.
Bilder und Texte vor der Freigabe kontrollieren
Beginnen Sie mit einer kleinen, inhaltlich geprüften Auswahl. Vergleichen Sie Original und Vorschau: Gehört das Foto zum richtigen Tier? Stimmen Name, Alter und Status? Ist die Kontaktinformation noch gültig? Wiederholen Sie eine Übernahme mit derselben Quellenkennung, damit bereits übernommene Datensätze erkannt werden können.
Ein alter Beitrag kann Kontaktdaten ehemaliger Teammitglieder enthalten. Entfernen Sie solche Angaben aus der Veröffentlichung, bevor der Text wieder erscheint. Übernehmen Sie nur Bilder, die Ihr Verein verwenden darf. Wenn das Original fehlt, ist ein neues eigenes Foto oft hilfreicher als eine stark verkleinerte Bildschirmkopie.
Mit der Anleitung für Vermittlungsfotos können Sie Lücken gezielt schließen. Eine neue Website ist außerdem ein guter Anlass, unvollständige Tiersteckbriefe zu ergänzen.
Domain, E-Mail und alte Links getrennt planen
Ein Inhaltsimport ändert keine Domain und zieht kein E-Mail-Postfach um. Klären Sie vor der Umschaltung, wer Domain und DNS verwaltet. Einstellungen für Vereins-E-Mails müssen erhalten bleiben, sofern der Mailbetrieb nicht ausdrücklich mit umzieht.
Ordnen Sie wichtigen alten URLs passende neue Seiten zu. Lassen Sie dauerhafte serverseitige Weiterleitungen am dafür zuständigen Hosting oder Routing einrichten; der Pfotenweb-Inhaltsimport erzeugt diese nicht automatisch. Leiten Sie nicht pauschal jedes alte Tierprofil auf die Startseite. Googles Leitfaden für Websiteumzüge beschreibt URL-Zuordnung, Weiterleitungen und Kontrolle in der Search Console. Während der Umstellung können sich Suchergebnisse verändern.
Behalten Sie die alte Infrastruktur so lange, wie sie für Weiterleitungen und einen sicheren Rückweg gebraucht wird. Entscheidend ist die technische Abhängigkeit, nicht nur das Datum, an dem die neue Startseite erstmals sichtbar ist.
Die Checkliste vor dem Abschalten
- Neue Seiten auf Smartphone und Desktop öffnen; Bilder und Tierstatus vergleichen.
- Alte wichtige Links aufrufen und ihr tatsächliches Ziel kontrollieren.
- Vereins-E-Mail und Kontaktweg mit einer abgesprochenen Testanfrage prüfen.
- Teamzugänge und Vertretung einrichten; keine gemeinsam herumgereichten Passwörter.
- Verantwortliche für Nachkontrolle, Sicherung und Vertragskündigung benennen.
Planen Sie die Nachkontrolle in Ihre Redaktionsroutine ein. Wenn eine wichtige Funktion fehlt, klären Sie das vor der Umschaltung und halten den alten Betrieb erreichbar.